Wechselbad der Gefühle in Breuna++Reserve geht unter

Gianluca Consiglio, 21.09.2026

Wechselbad der Gefühle in Breuna++Reserve geht unter

Wechselbad der Gefühle: 4:4 in Breuna

SG Breuna/Wettesingen/Oberlistingen - TSV Hertingshausen 4:4 (3:1)

Nichts für schwache Nerven: In Breuna entwickelt sich ein turbulentes Spiel, das am Ende keinen Sieger findet.

Schon im ersten Durchgang bringen Stellungsfehler in der Defensive und fehlende Konsequenz in den Abschlussaktionen die Mannschaft ins Hintertreffen. Zur Pause folgt die taktische Umstellung und die zeigt Wirkung: Breuna bekommt zunehmend Probleme, die Partie kippt und bis zur 63. Minute ist das Spiel auf 3:4 gedreht.

In dieser Phase liegt sogar die Vorentscheidung in der Luft. Räume und Chancen für das fünfte oder sogar sechste Tor sind vorhanden, werden aber nicht konsequent genug ausgespielt.

Dann der nächste Wendepunkt: Jan Kraus sieht Gelb-Rot. Besonders bitter: Es ist bereits seine dritte Ampelkarte innerhalb von 378 Tagen und ausgerechnet derselbe Schiedsrichter wie beim Platzverweis vor 378 Tagen.

Nur wenige Sekunden später nutzt Breuna die Überzahl und das entstandene Momentum zum 4:4-Ausgleich. Plötzlich ist der Gegner wieder voll im Spiel. In der Schlussphase muss der Punkt mit mehreren Blocks vor dem eigenen Tor verteidigt werden.

Unterm Strich bleibt das Remis zu wenig für die eigenen Ansprüche. Das vorhandene Potenzial muss als Mannschaft konstanter auf den Platz gebracht werden. Genau darin liegt die Aufgabe für die verbleibenden acht Wochen bis zur Winterpause. Bereits am kommenden Samstag wartet die nächste Herausforderung, dann ohne die Kraus-Brüder.

 

2. Mannschaft: Klare Niederlage in Escherode/Uschlag

SG Escherode/Uschlag - TSV Hertingshausen II 7:0 (4:0)

Für die zweite Mannschaft gibt es bei Escherode/Uschlag beim 0:7 nichts zu holen.

Bis zur 25. Minute hält die Mannschaft noch gut dagegen, anschließend nimmt die Partie jedoch zunehmend eine klare Richtung. Am Ende steht eine deutliche Niederlage, die es schnell abzuhaken gilt.

Kopf hoch und weitermachen: Die nächste Chance wartet bereits am 4. Oktober bei Heiligenrode II. Dann gilt es, wieder alles auf den Platz zu bringen und eine Reaktion zu zeigen.